Sonntag, 6. Dezember 2009

Nikolaus

Ich habe gerade das Fenster geöffnet und da
schallt es etwa so herein:


Ob der Nikolaus wohl heute noch bei mir
vorbeischaut?

Ich wünsche Euch einen schönen Nikolausabend!

Samstag, 17. Oktober 2009

Der goldene Brunnen

Traum:

In einem grossen Wahrenhaus fahre ich auf der Rolltreppe hinunter. Ich möchte schneller vorankommen und ich versuche an den Menschen vor mir vorbei zu kommen. Aber immer wieder ist die Treppe durch eine ältere Dame, oder einen älteren Herrn versperrt und um nicht allzu unhöflich zu erscheinen, muss ich mich in Geduld üben, bis ich vorbei komme.
Unten angekommen, führt mein Weg geradewegs in eine Buchhandlung.
Ein Verkäufer kommt auf mich zu und fragt für was ich mich interessieren würde. "Ich interessiere mich für das Segeln", antworte ich.
Der Verkäufer zeigt auf den Buchrücken eines Buches vor mir in einem grossen Regal. Ich bekräftige, dass mich dieses Buch interessiert, und dass ich darauf zurückkommen wolle, aber dass etwas Anderes noch wichtiger für mich sei! Ich frage den etwas verdutzten Verkäufer: " Wie ist es, wenn ich etwas nicht will?
Ich will zum Beispiel kein Schloss sehen! - In Luzern gibt es einige Schlösser, zum Beispiel das Chateau Gütsch, ich muss jedes Mal in eine andere Richtung schauen, wenn ich in Luzern bin!"
"Ja, das ist ein echtes Problem", meint der Verkäufer. Er ist ratlos und fügt dann hinzu: "Und dann erst im Internet, da müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht auf das Bild eines Schlosses stossen, da gibt es unwahrscheinlich viele!" - Ich sehe die Ratlosigkeit des Verkäufers. Dieser geht nun auf ein paar halbwüchsige Jungs zu, welche vor der Buchhandlung, im Freien auf dem Boden sitzen.
Er spricht die Jungen an und macht diese mit meinem Problem bekannt. - Der Eine meint: "Man kann Allem einen Raum geben, so dass es entsteht, man kann alles nach Hause bringen!"
"Ja, ja, das weiss ich", entgegne ich.
Der Junge deutet auf einen Brunnen, welcher ein paar Meter von uns entfernt steht. Die Brunnenfigur zeigt eine Mutter, welche ihrem Kleinkind den Po wäscht.


Vor unseren Augen verwandeln sich der Brunnen und die Figuren in pures Gold. Der Po des Kindes stösst unaufhörlich Goldkegel hervor. Diese lösen sich dann wieder auf.

Ein Gelächter unter den Jungs bricht aus und einer meint: "Ich weiss, was unser Hans mal mit nach Hause nimmt!"

Dienstag, 13. Oktober 2009

Der Zuckerladen



Ein Geschäft der besonderen Art. Würdest Du vermuten was hinter dieser Ladentüre steckt?
Jedenfalls hätte ich diesen Laden in der Plöck 52 in Heidelberg nicht betreten, wenn ich nicht geführt worden wäre. Ein Zuckerladen, wie schon am Schaufenster angeschrieben und als Warnung im Schaufenster die Erinnerung an den Zahnarzt!
Erst einmal im Laden, bist Du nämlich so fasziniert von den Farben und der Vielfalt der Süssigkeiten und Schokoladen, dass Du eventuell eine halbe Stunde Wartezeit gerne in Kauf nimmst, bis Du entlich Deine Tüte, bedruckt mit den roten Herzen, voll von duftenden, in allen Farben leuchtenden Süssigkeiten endlich in den Händen halten darfst. - Das Schlaraffenland für grosse und kleine Kinder. Und jedes Kind, ob gross oder klein wird mit viel Zeit, Respekt und Geduld behandelt, und wen die Warteschlange noch so lang ist. Und wenn die Tüte in deinen, vor freudiger Erwartung, feuchten Händen bezahlt ist, wird gewürfelt. Drei grosse Würfel sorgen gleich noch einmal für dein Glück, denn dafür bürgt , das Inhaberpaar Brecht. Für jede erratene Würfelzahl gibt es eine Süssigkeit dazu!

Solltest Du einmal in Heidelberg sein, so geh auf keinen Fall an dieser Türe vorbei!!!




Sonntag, 12. Juli 2009

"bodhisattva in metro"

Lachen ist gesund und dazu noch ansteckend!

Dienstag, 16. Juni 2009

Selbstliebe von Charles Chaplin



SELBSTLIEBE

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschah, richtig ist, von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich SELBSTACHTUNG!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich, das nennt man AUTHENTISCH-SEIN!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt sich SELBSTACHTUNG!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum lachen bringt auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS", aber heute weiss ich das ist SELBSTLIEBE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man "EINFACH-SEIN"!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen, jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet, so lebe ich jeden Tag und nenne es VOLLKOMMENHEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich "HERZENSWEISHEIT"!

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST das LEBEN!

Diese Worte schrieb Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

(gefunden im WWW)

Sonntag, 31. Mai 2009

Shangri-La

In dem Roman "Lost Horizon" beschribt James Hilton diesen sonderbaren und mystischen Ort.
(Ein Engländer, der in den Himalayas abstürzt findet Shangri-La und entscheidet sich dort mit den Mönchen im grossen, nahen Kloster zu leben).

Mein ältester Sohn Jonas, welcher seit einigen Monaten in Asien unterwegs ist hat nun diesen sagenumwobenen Ort gefunden und mir dieses Foto geschickt.
Er schriebt dazu:
"Eine Offizielle Studie soll die chinesische Gebirgsstadt "Zhongdian" als Shangri-La identifiziert haben. Insbesondere wohl auch wegen des nahgelegenen Klosterdorfes, in dem über 600 Mönche leben. Zhongdian hat sich dann in Shangri-La umbenannt. Etwas verdächtig an dieser ganzen Geschichte ist jedoch, dass der Leiter dieser "Studie" Yunnans (die Region in der Zhongdian liegt) Tourismusdirektor war. So wird die wahre Geschichte über Shangri-La wohl für immer Geheimnis des Autors bleiben". 

Samstag, 16. Mai 2009

Mittelalter-Schmaus

Zum Mittelalter-Schmaus
zog ich hinaus
an meiner Seit den edlen Recken
Lassen wir es uns so richtig schmecken!

Jedoch das angekündet grosse Ritter-Mahl
erschien uns fürstlich Herren etwas schmal.
doch dank dem braven Küchenmanne
garten etwas Huhn und Linsen in der Pfanne.


Auf den Gesichtern stand's geschrieben
keine Begeisterung nicht, war übertrieben.

Darüber hinweg wollen wir uns wenden
den Blick dem armen Schmiede senden
Welcher, wenn edle Herren Ihr mich fraget
sich mit Hitz und Eisen plaget.



Sei's drum, wir lassen ihn im Schweiss sich baden
wollen uns und unsre Seel mit Erhabnem laben,



mit engelsgleichem Harfen-Klang
mit Dudel-Pfeifen und Gesang!

Sehet hin, ihr Volk und höret,
wie diese Kläng euch betöret!

Freitag, 15. Mai 2009

Von der Fusswaschung bis zum chirurgischen Eingriff


So also haben meine Vorfahren im Mittelalter die Fussbehandlung zelebriert, an Markttagen auf der Strasse. Es scheint etwas zu kitzeln.


Kleinere chirurgische Eingriffe gehörten dazu, etwa der Aderlass bei Kopfschmerzen.


Und hier das chirurgische Besteck.


Was kommt dann hier zum Vorschein? Das sieht verdächtig nach einem Damen-Slip aus! - Hauptsache, dem Patienten geht es besser!

Beobachtet und fotografiert auf dem alljährlichen Luzerner Mittelaltermarkt.